High mit Hildegard

Autor: RT; Vorab-Meldung der Printredaktion

Wer erinnert sich nicht gern daran, wie er als Kind heimlich vom Teig für die leckeren Weihnachtsbäckereien naschte. Nur gut, dass unsere Mütter nicht nach den Rezepten der Hildegard von Bingen backen. Denn das hätte unerwartete Folgen haben können.

Eine 36-jährige Theologie-Studentin wollte für einen Adventsnachmittag "Nervenkekse" nach einem Rezept der Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) zubereiten. Denn die Koch- und Backrezepte dieser Äbtin, die als Leitfigur der Esoterikszene gilt, erfreuen sich besonderer Beliebtheit und für den Genuss der Nervenkekse steht geschrieben: "es dämpft die Bitterkeit des Herzens und des Geistes und öffnet die stumpfen Sinne". Also bereitete die Studentin einen Teig aus 1 kg Dinkelmehl, 15 g Nelken, 45 g Zimt und 45 g zerstoßener Muskatnuss. Ahnungslos naschte die nicht an Rauschmittel gewöhnte Frau ausgiebig vom frischen Teig. Mit Folgen: Beim Abendessen empfand die Studentin zunächst ein angenehmes...

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