Hitzige Hormon-Debatte: Postmenopausale Ersatztherapie bietet keinen Schutz

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Eine Hormontherapie senkt zwar unter anderem das Risiko von Knochenbrüchen, birgt jedoch auch einige Gefahren. © fotolia/RFBSIP

Hormone spritzen, kleben, schlucken oder lieber weglassen – was soll frau bloß in den Wechseljahren machen? Der Ersatz ist sinnvoll, um Beschwerden zu lindern, zur Primärprävention chronischer Krankheiten taugt er dagegen nicht, so das aktuelle Fazit einer US-Taskforce.

Kaum eine Behandlung hat in den letzten Jahrzehnten so eine Berg- und Talfahrt hinter sich wie die Hormontherapie in der Postmenopause. Anfang der 1960er-Jahre führte man erstmals eine Reihe von Krankheiten auf den dann vorliegenden Östrogenmangel zurück und verordnete begeistert die Hormonersatztherapie (Hormone Replacement Therapy, HRT).

Doch bereits in den 1970er-Jahren kamen hinsichtlich möglicher Risiken erste Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Verabreichung nach dem Gießkannenprinzip auf. Die wachsende Zahl großer qualitativ hochwertiger Studien um die Jahrtausendwende ließ die Verunsicherung weiter ansteigen und führte schließlich zu einer radikalen Kehrtwende im Umgang mit der HRT....

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