Hodgkin im Griff?

Autor: Dr. Carola Gessner; Foto: fotolia, Photographee.eu

Durchbruch bei Hodgkin-Lymphomen: Checkpoint-Inhibitoren zeigen erste beeindruckende Ergebnisse. Was versprechen die neuen Antikörper und wann ist mit Marktreife zu rechnen?

Die Checkpoint-Moleküle auf der Oberfläche von Immunzellen, zum Beispiel der T-Lymphozyten, haben die Funktion von „Bremsen“. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, die Entstehung von Autoimmunreak­tionen zu verhindern. Dazu gehört die Achse PD-1 und PD-L1/2: Der Oberflächenrezeptor PD-1 (Programmed Death-1) wird auf der Oberfläche von T-Lymphozyten exprimiert und interagiert mit Liganden wie PD-L1 und PD-L2, die sich vor allem auf Zellen finden, die in einer entzündlichen Umgebung existieren.

Durch die Bindung zwischen PD-1 und seinen Liganden wird die Aktivierung der T-Zellen herabreguliert und ihre Autoaggressivität gedämpft. Tumorzellen machen sich das zunutze, indem sie selbst PD-L1...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.