Hörprüfung bestimmt die Tinnitus-Therapie

WIESBADEN – Wenn ein Patient akut von Tinnitus heimgesucht wird, sollten Sie ihn zum HNO-Arzt zur Hörschwellenprüfung schicken. Denn je nachdem, ob und in welchem Tonbereich sich Einbußen finden, gestaltet sich die weitere Therapie.

Klagt ein Patient über Tinnitus, gilt es zunächst zu differenzieren, ob es sich um ein akutes oder chronisches Geschehen handelt. Besteht das Ohrgeräusch nicht länger als drei Wochen, bedeutet das auf jeden Fall „akut“, erklärte Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Peter Zenner von der Universitäts-HNO-Klinik Tübingen beim 78. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

90 % der Tinnituskranken

haben Hörstörung

Bevor man die Diagnose „idiopathischer Tinnitus“ stellt, müssen symptomatische Ohrgeräusche (s. Kasten) ausgeschlossen werden. Anschließend sollte eine Hörprüfung erfolgen, denn 90 % der Patienten, die wegen Tinnitus beim HNO-Arzt landen, weisen auch eine Hörstörung auf, so die...

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