Hohe Blutfette durch Psycho-Stress?

Autor: ara

"Das hohe Cholesterin kommt nur daher, dass ich im Moment so unter Stress stehe!" Diese Begründung

 

bekommen Kollegen in letzter Zeit öfter mal zu hören, wenn sie Patienten auf ihre hohen Blutfette ansprechen. Blühender Unsinn - oder ist vielleicht doch was dran am "Stress-Cholesterin"?

In der Tat gibt es - abgesehen mal von den bekannten unkontrollierten Fressattacken z.B. in Phasen hoher beruflicher oder seelischer Belastung - durchaus Situationen, in denen sich die Spiegel von LDL, HDL und Co. verändern, erläutert Professor Dr. Werner O. Richter vom Institut für Fettstoffwechsel und Hämorheologie in Windach.

So können Cholesterin, LDL und HDL beim Herzinfarkt oder bei einer akuten fieberhaften Erkrankung binnen ein bis zwei Tagen deutlich fallen und erreichen erst nach vier bis acht Wochen wieder ihr ursprüngliches Niveau. Das muss man bei der Bewertung von Laborergebnissen bedenken.

Auch erhebliche LDL-Anstiege sind möglich, beispielsweise wenn ein Patient sich...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.