Hohes Kalium – Notfall oder Laborfehler?

Autor: MW

Ihr 72-jähriger Patient wartet unverhofft mit einem erhöhten Serumkalium von 7,2mmol/l auf. Ein Fall für Rettungswagen und Intensivstation oder eine meist harmlose Pseudohyperkaliämie?

Bei einem unerwartet hohen Kaliumwert sollten Sie zuerst überlegen, ob bei Ihrem Patienten tatsächlich ein erhöhtes Risiko für eine „echte“ Hyperkaliämie vorliegt, empfiehlt W. Stuart A. Smellie aus Bishop. Ein erhöhtes Risiko für eine Hyperkaliämie haben Patienten:

  • mit chronischer NiereninsuffizienzU unter bestimmten Medikamenten wie ACE-Hemmern, AT1-Blockern, Kalium-sparenden Diuretika, Laxanzien, Trimethoprim, Kortikoste<discretionary-hyphen />roiden und NSAR
  • mit obstruktiver HarnwegserkrankungU mit entsprechenden klinischen Symptomen wie Myopathie, Paralyse, Arrhythmie oder BradykardieU über 70 Jahre oder mit einem Serumharnstoff ><nonbreaking-space />8,9<nonbreaking-space />mmol/l
  • mit...

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