Ein- und Zwei-Dosis-Impfstrategie HPV-Impfung vereinfachen

Autor: Dr. Judith Lorenz

Eine Studie aus Costa Rica zeigt, dass eine HPV-Impfstoffdosis der Zwei-Dosis-Strategie nicht unterlegen ist. Eine Studie aus Costa Rica zeigt, dass eine HPV-Impfstoffdosis der Zwei-Dosis-Strategie nicht unterlegen ist. © Orathai – stock.adobe.com

Eine Dosis des bivalenten oder des nonavalenten Impfstoffs gegen humane Papillomviren schützt ähnlich gut vor einer persistierenden HPV16- oder HPV18-Infektion wie die Zwei-Dosis-Impfstrategie. Zu diesem Ergebnis kommt eine in Costa Rica durchgeführte Nichtunterlegenheitsstudie.

Weltweit sind 77 % der Zervixkarzinome auf eine persistierende Infektion mit den HPV-Typen 16 und 18 zurückzuführen, berichtet die US-Forscherin Dr. Aimée Kreimer von der Abteilung für Krebsepidemiologie und -genetik am National Cancer Institute in Rockville. Die HPV-Impfung bietet einen wirksamen Schutz gegen diese Hochrisikoviren und hat das Potenzial, die Mehrzahl der Zervixkarzinome zu verhindern. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt deshalb seit nunmehr nahezu zwei Jahrzehnten die HPV-Impfung für Mädchen. Dennoch hat nicht einmal ein Drittel der für die Impfung infrage kommenden Mädchen weltweit eine entsprechende Vakzine erhalten.

Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen

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