HPV-Test ins Primärscreening?

Autor: gb

Geht es um die Sensitivität,

 

ist bei der Früherkennung

 

des Zervixkarzinoms der

 

molekularbiologische Hybrid-

 

Capture-II-Test auf humane Papillomaviren

 

(HPV) eindeutiger

 

Punktsieger. Mit einer Sensitivität

 

von 97,1 % ist er der herkömmlichen

 

zytologischen

 

Pap-Befundung klar überlegen:

 

Im Vergleich zum HPV-Test ergab

 

sich für die Routine-Zytologie

 

eine Sensitivität von

 

76,6 %.

Das sind die Zahlen der im Fachblatt

"The Lancet" veröffentlichten

HPV in Addition to Routine Testing

Study" (HART-Studie). Bei

diesem multizentrischen Projekt in

161 britischen Praxen und an fünf

Universitätskliniken handelt es sich

um die weltweit bisher größte Studie

zu diesem Thema. Finanziell

und logistisch unterstützt wurde

die HART-Studie vom Britischen

Krebsforschungsinstitut.

Aufgenommen wurden von August

1998 bis November 2001 landesweit

11 085 Frauen im Alter von

bis 60 Jahren, die am Routine-

Screening teilnahmen.

Sensitiver als herkömmliche Zytologie

Bei der Eingangsuntersuchung

erfolgte bei allen Frauen noch eine

HPV-Testung mit dem Hybrid-

Capture-II-Test. Frauen mit dem...

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