HRT riskant für die Venen?

Sexualsteroide zur postmenopausalen Hormonersatztherapie haben im Hinblick auf tiefe Bein- und Beckenvenenthrombosen eine deutlich geringere biologische Wirkung als etwa jene zur hormonellen Kontrazeption.

Wird das relative Venenthrombose-Risiko für gesunde Frauen ohne Ovulationshemmer als Richtgröße mit eins festgelegt, beläuft es sich in einer Schwangerschaft auf fünf, in der postpartalen Phase auf 25 und unter optimaler Auswahl eines oralen Ovulationshemmers auf drei.

In Absolutzahlen ausgedrückt würde dies bedeuten: Bei Schwangeren ist mit etwa 60 thromboembolischen Problemen pro 100 000 Frauen und Jahr zu rechnen, unter Einnahme niedrig dosierter Ovulationshemmer mit 15 bis 30 thromboembolischen Problemen pro 100 000 Frauen. Bei anamnestisch nicht mit Venenthrombosen vorbelasteten Frauen, die im Alter zwischen 50 bis 59 Jahren eine Hormonersatztherapie (HRT) durchführen, wären jährlich...

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