Hypochonder von ihren Ängsten befreien

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: fotolia

Dauerndes Pulsfühlen? Das muss aufhören. Auch Internetrecherchen muss sich der Patient verkneifen, ebenso das wiederholte Inspizieren vermeintlich verdächtiger Hautstellen. Und die Intervalle zwischen den Hausarzt-Besuchen dehnen sich. Irgendwann muss klar sein, dass das ständige Vergewissern nicht weiterhilft.

"Ach hallo, da bist Du ja wieder!" – Wenn Ihr Patient es schafft, in dieser Weise aufkommende Krankheitsangst wie einen vertrauten alten Bekannten zu begrüßen, dann haben Sie ein hochgestecktes Ziel erreicht. Der Weg dahin ist nicht immer einfach. Und ganz los wird ein hypochondrischer Patient seine erhöhte Besorgnis wohl nicht. Aber er kann lernen, sie in Schach zu halten, erklärte Privatdozent Dr. Rainer Schäfert von der Klinik für Allgemeinmedizin und Psychosomatik am Universitätsklinikum Heidelberg.

Nur eine nondirektive Gesprächsführung ermöglicht es dem Patienten, sich für eine Verhaltensänderung zu entscheiden. Er soll Bedrohungsannahmen bewusst relativieren und sein quälendes,...

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