Hypothermie schützt das Gehirn

Autor: VS

Patienten mit Herzstillstand, die erfolgreich reanimiert wurden, danach aber komatös bleiben, haben eine schlechte Prognose. Eine milde Hypothermie kann die Überlebenschancen erhöhen und neurologische Schäden vermindern.

Gleich zwei Forschergruppen aus Australien1 und Europa2 untersuchten den Effekt der Hypothermie auf die Gehirnfunktion von Komapatienten. Beide schlossen Patienten ein, die nach Wiederbelebungsmaßnahmen auf Grund eines Herzstillstands bewusstlos blieben, die Australier 77, die Europäer 273 Patienten. In beiden Studien wurde ungefähr die Hälfte der Kranken über zwölf bzw. 24 Stunden einer milden Hypothermie mit einer Körperkerntemperatur von 33 °C ausgesetzt. Zur Kühlung benutzten die australischen Ärzte Eispackungen, die sie auf Kopf und Brustkorb der Patienten verteilten. Die Kollegen der europäischen "Hypothermia after Cardiac Arrest Study Group" verwendeten ein System mit zirkulierender...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.