ICSI-Studie exkulpiert Methode

Autor: Le/gt

ICSI-Kinder haben ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen. Ursächlich ist jedoch nicht die Methode der intrazytoplasmatischen Spermien-Injektion (ICSI), sondern das Hintergrundrisiko der Eltern. Zu diesem Ergebnis führte die weltweit einmalige deutsche Multizenter-Studie.

In der 1997 initiierten bundesweiten multizentrischen Studie wurden die Fehlbildungen nach ICSI-Schwangerschaften erstmals prospektiv und nach definierten Normen erfasst. Ausgewertet wurden 2687 Schwangerschaften mit 3372 ICSI-Kindern. Als Kontrollen dienten 5602 spontan konzipierte Kinder, die nach dem standardisierten Mainzer Geburtenregister parallel untersucht wurden.

Kinderwunschpaare entsprechend aufklären

Die Rate großer Fehlbildungen lag mit 8,63 % im ICSI-Kollektiv höher als im Kontrollkollektiv (6,77 %) und betraf hauptsächlich Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des externen Urogenitaltraktes (Hypospadie, fehlender Hoden), berichtete Dr. Michael Ludwig von der...

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