Im Schnitt die Fachärzte schon überholt

Autor: Michael Reischmann

„Hausärzte kassieren ab“, titelte „Welt kompakt“ schon bevor die KBV ihre Honorarzahlen der Presse offiziell präsentierte. Mit ihren Berechnungen will die KBV zeigen, dass die Hausärzte sehr wohl von der Vergütungsreform profitiert haben – und im Schnitt nun sogar besser dastehen als die Fachärzte. Das ist Wasser auf die Mühlen des BMG, die Honorare bei künftigen HzV-Verträgen zu bremsen.

KBV-Chef Dr. Andreas Köhler widerspricht der Darstellung des Hausärzteverbandes, dass die Vergütungsreform 2009 den Hausärzten nur einen Zuwachs von 0,5 % gegenüber dem Niveau von 2008 gebracht habe. Nach seinen Angaben betrug der Zuwachs 3 %. Dass die KBV-Statistik für die Allgemeinärzte ein Minus von 3 % ausweist, erklärt Dr. Köhler mit dem Abzug der Bereinigungssumme für HzV-Vollversorgungsverträge. Pro Arzt beträgt das Honorarplus bei den Hausärzten 4 % (Allgemeinärzte: 2 %) und bei den Fachärzten 6 %.

Im Mittel 206 000 Euro GKV-Umsatz pro Hausarzt

Unter Berücksichtigung der Bereinigungssummen für die Selektivverträge weist die KBV für die Hausärzte eine Pro-Kopf-Honorarsumme in 2009 von...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.