Implantierbarer Defi als ultimativer Lebensretter ungeeignet

Autor: SK

Viele herzinsuffiziente Patienten glauben, wenn sie einen Kardioverter haben, könne ihnen kaum mehr etwas passieren. Hier muss bessere Aufklärung die unrealistischen Erwartungen dämpfen! Der implantierbare Defibrillator kann – wenn überhaupt – nur wenige Tode verhindern.

Mindestens 50 von 100 Herztodesfällen kann man durch Einsetzen eines implantierbaren Cardioverter-Defibrillators (ICD) verhüten, glauben die Patienten und liegen damit völlig falsch, erklärte Dr. Garrick Stewart vom Brigham and Women’s Hospital in Boston bei den Scientific Sessions 2006 der AHA*. Er hatte 104 Herzinsuffizienzpatienten, 67 davon mit implantiertem Kardioverter, befragt. Von der Schutzwirkung des Gerätes waren vor allem die ICD-Träger überzeugt. 67 <nonbreaking-space />% schienen sicher, der ICD würde ihnen im Notfall das Leben retten. Von den (noch) nicht mit ICD versorgten Patienten hielten 16 <nonbreaking-space />% ein solches Gerät für fähig, den eigenen Tod zu verhindern.

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