In Würde altern – Politik muss mehr tun

Autor: KS

Acht von zehn demenzkranken Patienten werden für einen gewissen Zeitraum oder bis zum Tode zu Hause versorgt – vom alten Ehepartner oder den Kindern. Wohlhabende greifen immer öfter zur „polnischen Lösung“.

Ausländische Pflegekräfte, meist gut ausgebildete Frauen aus Polen und Rumänien, betreuen die Pflegebedürftigen zu festen Monatslöhnen bei freier Kost und Logis rund um die Uhr im Haus. Für die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. Cornelia Goesmann, ist das aus sozialpolitischen und menschlichen Gründen eine fragwürdige Lösung. Sie beklagte auf dem 111. Deutschen Ärztetag in Ulm, dass die Kranken so mit häufig wechselnden Fremden konfrontiert würden, die in der Regel kein Deutsch sprechen und nur wenige Monate bleiben. Dr. Martin Junker schlug vor, unter den hiesigen Arbeitslosen einige 10<nonbreaking-space />000 Männer und Frauen zu finden, die – ähnlich wie vor 100 Jahren die...

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