Infarkt durch genetisches Fett im Blut

Autor: AZ

Eine Erhöhung des Lipoprotein(a) steigert das Infarktrisiko. Neben exogenen Faktoren gibt es auch eine genetische Ursache für eine Vermehrung des Gefäßkillers. Je kürzer das angelagerte Glykoprotein Apo(a), desto größer ist die Infarktgefahr.

Dänische Forscher schlossen 40 486 Patienten in ihre Analyse ein und betrachteten Polymorphismen von Apo(a). In ihrem Kollektiv bestand dieses aus sechs bis 99 Kringel-IV-Typ-2-Einheiten (KIV-2), sog. „Repeats“. Je größer die Zahl der Wiederholungen war, desto weniger Lipoprotein(a) wurde im Blut nachgewiesen. Umgekehrt gingen weniger Einheiten mit einem erhöhten Infarktrisiko einher. Eine Verringerung um zehn KIV-2-Repeats steigerte das Infarktrisiko um den Faktor 1,3. Dieses durch eine genetische Lipoprotein(a)-Erhöhung bedingte Risiko konnte in allen drei Subpopulationen nachgewiesen werden.

Pia R. Kamstrup et al., JAMA 2009; 301: 2331–2339

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