Interleukin-6 dirigiert Leistungssport

Autor: eno

Ein Leistungsknick während des Trainings oder Wettkampfs ist der Sportler-Alptraum schlechthin: Doch nicht die Muskeln ermüden, sondern das Gehirn gibt ihnen einen Interleukin-6-vermittelten Befehl zu nachlassendem athletischem Vermögen - möglicherweise zwecks Schutz.

Südafrikanischen Forschern zufolge ist der Interleukin-6-Spiegel im Blut nach ausgiebiger sportlicher Betätigung 60- bis 100mal höher als normal. Erhalten wiederum Gesunde IL-6-Injektionen, klagen sie über plötzliche Ermüdung.

Im Rahmen einer Studie erhielten nun 10 000 m-Läufer IL-6 oder Plazebo. Eine Woche später wurde das Experiment variiert, die Interleukin-Probanden bekamen vor ihrem Lauf Plazebo sowie umgekehrt. Das Resultat hätte Medaillen-Konsequenzen: Mit Plazebo liefen die Cracks etwa eine Minute schneller, bei durchschnittlichen 41 Minuten Gesamtzeit. Ob sich die IL-Rezeptoren im Gehirn beim sog. "Underperformance Syndrom" blockieren lassen, ob gar Patienten mit chronischem...

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