Internationale Jagd nach Arznei-Fälschern

Autor: Cornelia Kolbeck

Der Kampf gegen Arzneimittelfälschungen ist angesichts der internationalen Dimensionen schwierig. Die Behörden versuchen aus vielen Richtungen, den kriminellen Handel zu unterbinden.

Ein Beispiel ist die „Operation Pangea II“. Dabei wurden im November 2009 bei einer einwöchigen Aktion 750 Webseiten kontrolliert, die im Verdacht standen, gefälschte und nicht zugelassene Arzneimittel anzubieten. 72 Seiten sind inzwischen deaktiviert. Ferner wurden 995 Postsendungen sowie 16 000 Medikamentenpackungen überprüft und 167 000 Tabletten – darunter Antibiotika, Steroide und Schlankheitspillen – konfisziert. 22 Personen wurden verhaftet. Dabei standen auch Apotheken in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz im Fokus der Ermittler.

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