Ist das Brustkrebs-Screening etwa völlig sinnlos?

Autor: MW

Auch fünf Jahre nach der Einführung ist das in der Bundesrepublik mit viel Mühe etablierte Mammographie-Screening noch umstritten. Vor allem die mangelnde Aufklärung der Frauen über Nutzen und Risiken der Methode wird von Kritikern moniert.

 

An der Qualität des deutschen Mammographie-Screenings gibt es nichts auszusetzen, erklärte Dr. Katrin Bock, Leiterin des Referenzzentrums Mammographie Südwest in Köln auf dem 29. Deutschen Krebskongress. Was die Detektion von in-situ-Karzinomen, sehr kleinen und Lymphknoten-negativen Tumoren, Wiedereinbestellungsraten und die präoperative Abklärung betrifft, hat das Programm alle in Europa empfohlenen Vorgaben erfüllt. Deutlich mehr frühe Tumorstadien wurden erkannt. Lediglich die Teilnahmerate lässt mit 54,3 % der berechtigten Frauen zu wünschen übrig – mindestens 70 % sollten es sein.

Frauen verunsichert und übertherapiert?

Kritischer urteilte Dr. Peter Götzsche aus Kopenhagen. In Dänemark...

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