It‘s a kind of MAGIC: Vereinfachtes geriatrisches Assessment

Autor: Dr. Anja Braunwarth

DEGAM zaubert vereinfachtes geriatrisches Assessment aus dem Hut. DEGAM zaubert vereinfachtes geriatrisches Assessment aus dem Hut. © fotolia/Elena Schweitzer

Ihr 75-jähriger Patient wirkt fit und versorgt sich selbstständig. Doch möglicherweise hat seine Leistungsfähigkeit bereits nachgelassen. Geben Sie Ihm doch einfach mal zwei Fragen mit ins Wartezimmer. Anhand der Antworten können Sie entscheiden, ob das sogenannte Manageable Geriatric Assessment – kurz: MAGIC – erfolgen soll.

In der hausärztlichen Praxis geht es darum, den allmählichen Verlust von Alltagskompetenz und Selbst­ständigkeit bei Senioren rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls gegenzusteuern. Die Leitliniengruppe Hessen hat daher nun in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) entsprechende Empfehlungen zum geriatrischen Assessment in der Praxis veröffentlicht. Das braucht natürlich nicht jeder über 70 Jahre. Es gilt also zunächst, „robuste“ von gebrechlicheren Senioren zu unterscheiden. Dafür eignen sich zwei einfache Fragen:

  • Fühlen Sie sich voller Energie? (ja/nein)
  • Haben Sie Schwierigkeiten, eine Strecke von 400 Metern zu gehen? (keine, wenig,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.