Jedem zweiten Arzt winkt ein Bonus

Autor: REI

Obwohl die Arzneimittelausgaben in Nordrhein 2002 etwa 165 Mio. € bzw. 6,3 % über dem vereinbarten Volumen lagen, dürfen rund 40 % der Allgemeinärzte mit einem Bonus für sparsames Verordnen rechnen. Das geht aus Trendberechnungen der KV hervor.

Der zwischen KV und Kassen vereinbarte "Meilenstein einer kreativen Arzneivertragspolitik" (so Wilfried Jacobs, Vorsitzender der AOK Rheinland) sieht vor, dass je Arzt ein Bonus von maximal 5000 € (je Gemeinschaftspraxis höchstens 15 000 €) ausgezahlt werden kann, wenn eine Praxis

a) die ihr Richtgrößenvolumen 2001 um 50 % oder mehr überschritten hatte, ihre Arzneimittelkosten pro Fall in 2002 gegenüber 2001 um mindestens 20 % reduzierte,

b) nach einer Richtgrößenüberschreitung von 25 bis 50 % in 2001 ihre Arzneiausgaben in 2002 um mindestens 15 % senkte,

c) nach einer Überschreitung bis 25 % in 2001 die Ausgaben in 2002 um mindestens 10 % verminderte,

d) die 2001 ihr Richtgrößenvolumen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.