Jetzt reicht´s: Ärzte legen Arbeit nieder

Autor: AFP

Wegen Ärztestreiks an deutschen Universitätskliniken und Landeskrankenhäusern müssen Patienten ab 16. 3. mit Einschränkungen rechnen. In einer Urabstimmung sprachen sich 98,4 Prozent der rund 22.000 Klinikärzte für unbefristete Streiks aus, wie die Ärztegewerkschaft Marburger Bund am 15. 3. in Berlin mitteilte. Während Ärzteverbände den Streik unterstützen, warnte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor einem Zusammenbruch der Patientenversorgung.

Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen sind am 16. 3. zunächst die Unikliniken in Freiburg, Heidelberg, München, Würzburg, Essen, Bonn, Mainz und Halle. In Mainz findet zugleich die zentrale Auftaktkundgebung statt. Flächendeckende Arbeitsniederlegungen sind nicht geplant. In Hamburg, Berlin und Schleswig-Holstein wird unter anderem wegen laufender Tarifgespräche nicht gestreikt. Während der Proteste wird für die Patienten eine Notfallversorgung eingerichtet. Planbare Operationen und medizinische Behandlungen sollen hingegen verschoben werden.

Die Klinikärzte fordern 30 Prozent mehr Gehalt sowie geregeltere Arbeitszeiten und eine vollständige Vergütung der Überstunden. Der Marburger Bund und...

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