Jod darf auf die Wunde

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstocl

Streptogene Pyodermien kann man getrost mit Jod behandeln. Allergien oder negative Effekte auf die Schilddrüse sind nicht zu befürchten.

In einer Analyse von 27 randomisierten kontrollierten Studien wurde die Wirkung verschiedener Lokaltherapeutika bei chronischen und akuten Wunden (einschließlich solchen durch Druck, Verbrennung oder nach Transplantation) geprüft.


In puncto Wundheilungszeit und antibakterieller Wirkung war Povidon-Iod zwar weniger effektiv als Rifampicin und ein Gemisch aus Alkohol und Honig, aber wirksamer als Silbersulfadiazin.

Jod verursacht kaum Allergien und keine Hormonprobleme

Während Antibiotika und der Honigbestandteil Propolis häufig Sensibilisierungen auslösen, ist dies bei Jod seltener der Fall. Und mit negativen Auswirkungen auf die Schilddrüsenfunktion muss man nach dieser Studienanalyse auch...

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