Junge Frau atmet seit fünf Jahren mit Luftröhre aus Bioreaktor

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Die „Züchtung“ von dreidimensionalen Organen außerhalb des Körpers ist keine Zukunftsmusik mehr: Eine junge Frau aus Spanien lebt bereits seit fünf Jahren mit einer im Bioreaktor gezüchteten Luftröhre.

Die Mutter von zwei Kindern war im Alter von 30 Jahren aufgrund eines komplett kollabierten linken Hauptbronchus kaum noch körperlich belastbar. Ein europäisches Expertenteam entschloss sich in dieser Situation 2008 zu einem spektakulären Eingriff: Die Wissenschaftler um Dr. Alessandro Gonfiotto von der Universitätsklinik Florenz entnahmen einem toten Spender ein Stück der Trachea und bereiteten dies mit Spezialverfahren so auf, dass nur noch ein sogenanntes Gewebegerüst übrig blieb. Dieses Gerüst wurde im Bioreaktor mit autologen mesenchymalen Stammzellen (Knorpel- und Epithelzellen) besiedelt. Die so geschaffene künstliche Luftröhre konnten die Forscher der Patientin erfolgreich...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.