Karotte i.v. gespritzt - Baby tot

Autor: ara

Schummerlicht im Krankenzimmer und eine nachlässige Schwester - diese Kombination kostete einen sechs Monate alten Jungen das Leben.

Das Baby war nach einer Woche Husten, Fieber und Erbrechen so ausgezehrt, dass es stationär wieder aufgepäppelt werden musste, zunächst per Infusion, dann, als der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen war, der Säugling aber nicht trinken wollte, per Magensonde. Der venöse Zugang über die Jugularis wurde verschlossen, aber nicht entfernt.

Noch kräftig Luft hinterher ...

Vier Nächte später wurde genau das dem Kleinen zum Verhängnis: Im dämmrigen Licht verwechselte die Nachtschwester den Venenkatheter mit der nasogastralen Sonde und spritzte dem Baby 20 ml pürierte Karotten - direkt in die venöse Blutbahn. Weil die Injektion so schwer ging, füllte sie die 50 ml-Spritze noch ein paar Mal mit Luft und...

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