Kasse schreibt die „Top“-Verordner an

Autor: REI

In Nordrhein wird bei den Heilmittelverordnungen künftig wieder „scharf geschossen“: Die Vertragsärzte müssen sich auf Wirtschaftlichkeitsprüfungen und Regresse einstellen. Die Barmer sorgt mit Briefen an die 25 bzw. 100 „Top-Verordner“ bereits für Unruhe.

In Nordrhein gibt es u.a. wegen schlechter Datenlage seit etwa zehn Jahren keine Wirtschaftlichkeitsprüfungen mehr für Heilmittelverordnungen. Damit erklärt sich Karl-Heinz Neumann, Abteilungsleiter Arznei- und Heilmittel bei der Düsseldorfer Barmer-Landesgeschäftsstelle, auch, warum die Heilmittelausgaben in Nordrhein höher als in vergleichbaren KVen sind – und zwar nicht pro Verordnung, sondern mengeninduziert.

Das soll nun anders werden. KV und Kassen haben sich bereits auf ein Heilmittelbudget für 2005 geeinigt. Ab Oktober sollen Richtgrößen für 2006 ausgegeben werden, die dann 2007 als Grundlage für Richtgrößenprüfungen dienen. Und schon im 2. oder 3. Quartal dieses Jahres soll es „wie...

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