Kassen jagen Verweigerer

Autor: kol

Ein Praxisbudget mit festem Punktwert bis zur Kappungsgrenze verführt Vertragsärzte dazu, Patienten die Behandlung zu verweigern. Diesen Zusammenhang sehen die Brandenburger Krankenkassen. Beispielhaft hat die AOK einen Cottbusser Kardiologen ins Visier genommen, der im Januar 22 AOK-Patienten abgewiesen haben soll, weil er sein Punktzahlvolumen ausgeschöpft sah.

Laut AOK soll Dr. H. auch Versicherte von Knappschaft, Betriebs- und Innungskrankenkassen nicht behandelt haben. Das Praxispersonal habe Patienten mitgeteilt, dass bei einem Kassenwechsel ein Behandlungstermin möglich sei. Dieses Verhalten wertet AOK-Sprecher Jörg Trinogga als klaren Vertragsbruch und "unethisch". Man werde mit "allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln" gegen Ärzte vorgehen, die Versicherte bestimmter Kassen nicht behandeln.

Kassen wollen HVM kippen

Die KV wurde von der Ortskrankenkasse aufgefordert, dem Cottbusser Arzt die Zulassung zu entziehen. Außerdem verlangt die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Brandenburg von Gesundheitsminister Alwin Ziel...

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