Kassen verhökern PKV-Zusatzpolicen

Autor: khb

Große Ersatzkassen wollen ihren Mitgliedern private Zusatzpolicen zu Sonderkonditionen anbieten. Das könnte zwar den Spielraum für IGeL-Umsätze schmälern, eröffnet aber auch Chancen für die Privatliquidation bei gesetzlich Versicherten.

Nach diversen Bonusmodellen mit kleinen Sachprämien für gesundheitsbewusstes Verhalten ihrer Versicherten setzen Barmer, DAK, TK & Co. jetzt auch auf Selbstbehalttarife sowie auf die Vermittlung ergänzender privater Policen zum Sonderpreis, mit denen Versicherte Versorgungslücken der GKV schließen können. Ziel dieser Aktivitäten: bessere Positionierung im Kassenwettbewerb und weniger Besserverdienende, die zur PKV abwandern. Den Weg zur Kooperation mit der PKV ebnet das GKV-Modernisierungsgesetz, das am 1. Januar 2004 in Kraft tritt.

Vorgeprescht ist die Barmer Ersatzkasse (BEK) mit einem Exklusivvertrag mit der HUK Coburg Krankenversicherung. Mit fast acht Millionen Versicherten und einem...

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