KBV: Attentat auf die ambulante Versorgung

Autor: det, online first

Die AOK Baden-Württemberg schreibt die gesamte hausärztliche Versorgung im Ländle aus – an der KV vorbei. KBV-Vorstand und Delegierte der KBV-Vertreterversammlung werteten dies als einen „Frontalangriff auf die flächendeckende ambulante Versorgung“.

Die AOK Baden-Württemberg (45 % Marktanteil im Ländle) schreibt die gesamte hausärztliche Versorgung ihrer rund 4,8 Millionen Versicherten aus (ausführlicher Bericht Seite 19). Die Ausschreibung ist so formuliert, dass erstens die KV nicht mitbieten kann und zweitens (es werden mindestens 3000 baden-württembergische Hausärzte gesucht) realistischerweise als Vertragspartner nur die frisch gebackene Kooperation des dortigen Hausärzteverbandes mit dem im Südwesten starken Ärzteverbund MEDI (und weiteren Partnern) infrage kommt. Das Entsetzen bei KBV und KV ist deshalb so groß, weil die an die KV von der Kasse gezahlte Vergütung um die Summe bereinigt – also gekürzt – wird, die über den Vertrag...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.