KBV-Vize Ulrich Weigeldt soll jetzt abserviert werden!

Autor: Karl H. Brückner, online first

Ein Abwahlantrag von 18 Mitgliedern der KBV-Vertreterversammlung gegen die KBV-Spitze richtet sich nach Einschätzung des Hausärzteverbandes gegen den Hausarztvertreter Ulrich Weigeldt. Verbandsvorsitzender Rainer Kötzle beklagt „eine neue Stufe der Eskalation“ im Verteilungskampf von Haus- und Fachärzten um die Honorarreform, die künftige hausärztliche Gebührenordnung sowie die Vertragspolitik.

„Dies ist der bisherige Höhepunkt einer Reihe von Maßnahmen im KV-System, die gegen die Hausärzte und ihren Berufsverband gerichtet sind“, stellte Kötzle in einem Brief an alle Hausärzte fest. Ziel der Abwahlinitiative sei es, „die Interessenvertretung der Hausärzte zu behindern und zu verhindern“.

Zur Abstimmung soll der Abwahlantrag gegen den seit zweieinhalb Jahren im Amt befindlichen zweiköpfigen KBV-Vorstand bei der Vertreterversammlung am 5./6. Juli in Berlin kommen. Der Hausärzteverband kündigte eine juristische Prüfung des Vorgangs an. Nach der KBV-Satzung muss ein Antrag auf Abwahl der Vorstandsmitglieder von mindestens einem Viertel der 60 Delegierten gestellt werden und mindestens...

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