Keim- statt Fingerabdruck

Autor: SK

Vielleicht macht der Kommissar der Zukunft die Verbrecher nicht mehr per Fingerabdruck und Genanalyse dingfest, sondern greift auf den Keimabdruck zurück.

Denn die Besiedelung der Haut ist für den einzelnen Menchen sehr typisch und ändert sich im Laufe der Zeit kaum.

Zum Beweis haben Forscher der Universität von Colorado Abstriche von Computertastaturen gemacht. Mittels DNA-Sequenzierung wies man 1400 unterschiedliche Bakterientypen nach. Abstriche von den Fingerspitzen der Computernutzer wurden dann mit den Tastaturkeimen verglichen und man fand eine hohe Übereinstimmung zwischen den Personen und ihren Arbeitsgeräten. In einer anderen Untersuchung konnte man anhand der Computermaus den dazu gehörigen Schreibtischtäter ermitteln.

Der Mikrobenabdruck erwies sich außerdem als sehr dauerhaft. Noch nach zwei Wochen bei Zimmertemperatur aufbewahrt,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.