Kein erhöhtes Leukämie-Risiko nach Mobilisierung von Stammzellen

Autor: fg

Die Spende hämatopoetischer Stammzellen ist für den Spender wesentlich einfacher geworden, seitdem sie auch aus peripherem Blut erfolgen kann. Dazu müssen diese Zellen allerdings aus dem Knochenmark mobilisiert werden, in der Regel mit Granulozyten-Kolonie-stimulierendem Wachstumsfaktor (G-CSF).

Die Hämatologen waren etwas beunruhigt, als im vergangenen Jahr aus einem US-amerikanischen Surveillance-Projekt zu Nebenwirkungen von Medikamenten publiziert wurde, dass zwei von 200 vorher gesunden Spendern vier bzw. fünf Jahre nach einer G-CSF-Mobilisierung von Stammzellen eine akute myeloische Leukämie (AML) entwickelt hatten. Eine kritische Bestandaufnahme während des EBMT-Kongresses konnte aber die Bedenken zerstreuen.

Die EBMT veranstaltete in Lyon zusammen mit der World Marrow Donor Association (WMDA) ein Symposium, bei dem die Problematik diskutiert wurde. Professor Dr. John Goldman, London, einer der renommiertesten europäischen Hämatologen, beantwortete die Frage, ob man überzeugt...

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