Keinen Kaffee und Tee mehr für Schwangere?

Autor: abr

Schon länger steht der Koffeinkonsum in der Schwangerschaft im Verdacht, eine Wachstumsverzögerung beim Ungeborenen auszulösen. Jetzt wurde das Risiko genauer benannt.

Englische Kollegen befragten dazu 2635 werdende Mütter über das Ausmaß ihrer Koffeinaufnahme vor der Schwangerschaft sowie nach etwa der Hälfte und gegen Ende der Schwangerschaft. Außerdem untersuchten sie die Geschwindigkeit des Koffeinabbaus im Organismus. Der Konsum ging zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft mit einem erhöhten Risiko für ein verringertes Wachstum des Fötus einher. Als Referenz galt eine tägliche Koffeinaufnahme von weniger als 100 mg. Bei 100 bis 199 mg lag die OR bei 1,2, zwischen 200 und 299 mg betrug sie 1,5 und über 300 mg 1,4, schreiben Dr. Sinead Boylan vom Zentrum für Epidemiologie und Biostatistik der Universität Leeds und Kollegen im „British Medical Journal“.

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