Keratokonjunktivitis epidemica: Bei Virennachweis besteht Meldepflicht!

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: fotolia, Kadmy

Die heftige, einseitig beginnende Augenentzündung beeinträchtigt Betroffene nicht nur akut: In der chronischen Phase kann sie zu ernsten Sehbeeinträchtigungen führen. Dennoch ignorieren viele Kollegen die Meldepflicht der Erkrankung.

 

Spätestens wenn ein Arzt die humanpathogenen Adenoviren im Konjunktivalabstrich nachweist, muss er dies umgehend beim Gesundheitsamt melden. In manchen Bundesländern ist sogar schon der Verdacht auf eine Keratokonjunktivitis epidemica meldepflichtig, erinnert Professor Dr. Uwe Pleyer von der Augenklinik Campus Virchow Klinikum der Charité Berlin.

In Sachen Ausbreitungsbegrenzung stehen v. a. auch Ophthalmologen in der Pflicht. Denn neben dem Kontakt mit infizierten Personen lässt sich bei Konjunktivitis-Patienten anamnestisch häufig eine augenärztliche Untersuchung erfragen. Doch gerade die Fachkollegen halten sich mit Infos über Infektionsketten zurück – laut Robert Koch-Institut (RKI)...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.