Knigge adieu: Demenzkranke dürfen ruhig auch mit den Fingern essen

Autor: Ulrike Viegener

Einfache Ernährungsmaßnahmen gehören zu einer Behandlung immer dazu. © fotolia/Picture-Factory

Demenzerkrankungen sind immer mit dem Risiko einer Mangelernährung verbunden. Deshalb sollten von Beginn an Ernährungsmaßnahmen die Behandlung ergänzen. In manchen Fällen ist auch eine Supplementierung nötig.

Geruchs- und Geschmacksstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Dysphagie – das sind nur einige der Faktoren, die im Laufe einer Demenzerkrankung die Nahrungsaufnahme beeinträchtigen können. Nicht selten kommt es bereits zu Gewichtsverlusten, bevor die Diagnose im Raum steht. Um die ausreichende Versorgung Demenzkranker zu sichern, hat die Europäische Gesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) unter der Leitung von Professor Dr. Dorothee Volkert, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, aktuell eine Leitlinie veröffentlicht.

Demenzerkrankte vergessen, ob sie bereits gegessen haben, konzentrieren sich nicht auf die Mahlzeit oder beginnen diese erst gar nicht. Die...

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