Knochenmark-Spritze rettet Zuckerfuß

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger

Ein diabetischer Fuß soll amputiert werden? Dann kann ihn eine Knochenmarkstransplantation vielleicht noch retten: Monozyten aus dem Knochenmark lassen nämlich kleinste Kollateralen zu richtigen Arterien wachsen.

Wenn es bei der peripher-arteriellen Verschlusskrankheit zu einer kritischen Extremitätenischämie kommt, ist eine Revaskularisierung nur noch in der Hälfte der Fälle möglich. Nach sechs Monaten sind in der Regel 40 % der Patienten amputiert und jeder fünfte sogar verstorben, berichtete Dr. Claas Luedemann vom Franziskus-Krankenhaus Berlin auf der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Am Franziskus-Krankenhaus Berlin hat man bei 34 Diabetikern, die bereits auf der Amputationsliste für eine Majoramputation standen, eine neue Therapieform ausprobiert: Die autologe Transplantation von mononukleären Knochenmarkszellen (aBMT).

40- bis 80-mal ins kranke Bein injiziert

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