K.o. für Dr. Grote und Dr. Rüggeberg

Autor: kol

Bremens KV-Vize Dr. Jörg-Andreas Rüggeberg stellt seinen Posten zur Wahl, KV-Chef Dr. Jürgen Grote

 

will sich über Rücktritt oder Abwahl noch nicht äußern. Die beiden werden sich aber nicht halten können, nachdem ihnen eine Untersuchungskommission "rechtswidriges Verhalten" bescheinigte. Die Vertreterversammlung (VV) forderte ihre KV-Führung auf, "persönliche Konsequenzen" zu ziehen.

Der Bericht, vorgetragen vom Vorsitzenden der Untersuchungskommission und einstigen Bremer Verwaltungsgerichtspräsidenten Dr. Alfred Kuhlmann, schlug in der VV ein wie eine Bombe, obwohl seit Monaten die Worte Korruption, Mauschelei und Mobbing in Bremens Ärzteschaft die Runde machten. Die VV zog sich nach dem Schock sofort zur internen Beratung zurück. Dr. Grote und Dr. Rüggeberg müssen gehen, so schließlich der Beschluss der VV.


Auslöser des Ärgers war eine außerhalb des Bedarfsplanes vergebene Job-Sharing-Zulassung mit zweifelhaften Punktzahlobergrenzen für Dr. Rüggebergs Praxis. Die Justiziarin der KV, Andrea Schulz, hatte dies kritisiert; ihr war daraufhin mehrfach gekündigt worden...

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