Kollege verliert Versicherungsschutz

Autor: tt

Ein Kollege verlor seinen Versicherungsschutz bei der Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei Vertragsabschluss hatte er ein einmaliges Vorhofflimmern im Fragebogen nicht angegeben.

Als ein Arzt im Jahre 1993 eine Kapitallebensversicherung abschloss, wurde zusätzlich eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung vereinbart. Diese wollte der Arzt im Jahre 1999 für sich in Anspruch nehmen. Die Versicherung machte geltend, der Arzt hätte bei Vertragsabschluss das Vorhofflimmern nicht angegeben. Mit dieser Begründung wurde der Rücktritt vom Versicherungsvertrag erklärt, was der Arzt nicht akzeptieren wollte.

Nach dem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Az.: 20 U 114/00) war die Versicherung zum Rücktritt berechtigt. Im Antragsformular war folgende Frage enthalten: "Bestehen oder bestanden Krankheiten, Gesundheitsstörungen, körperliche oder geistige Schäden, chronische Leiden...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.