Konkrete Vorgaben für Gallensteine

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Sprechen Sono und Labor stark für eine Choledocholithiasis, geht‘s direkt zur endoskopisch retrograden Cholangio­graphie (links). Und findet sich in der Gallenblase ein großer Stein, kommt man um eine OP nicht herum (rechts). © Albertinen-Krankenhaus, Hamburg

Sono oder ERC, Antibiotika ja/nein, frühe versus späte OP: Rund um Diagnositk und Therapie des Steinleidens in Gallenblase und -gängen herrschen immer wieder Unsicherheiten. Eine aktuelle Leitline gibt Hilfestellung.

Es besteht starker Konsens bei den Experten um Professor Dr. Carsten­ Gutt von der Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Klinikum Memmingen, dass regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung mit Erreichen und Erhalt eines normalen Körpergewichtes der Entwicklung von Gallensteinen vorbeugen können. Auch Vitamin C kann womöglich das Risiko senken.

Diäten dagegen steigern evtl. die Gefahr, insbesondere bei raschem Gewichtsverlust (> 1,5 kg/Woche) oder starken Schwankungen. Nach Magenbypass und biliopankreatischer Diversion – nicht nach laparoskopischem Magenband – entwickeln 30 % der Patienten eine Cholezystolithiasis oder Sludge in der Gallenblase. Hier lohnt sich nach...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.