Konversion des CIS zur manifesten MS mit Glatirameracetat aufhalten

Autor: Anke Zens

Die frühzeitige Behandlung mit Glatirameracetat senkt das MS-Risiko und reduziert neue Läsionen im MRT. Die Konversion eines klinisch isolierten Syndroms (CIS) zur manifesten Multiplen Sklerose (MS) kann so für viele Patienten verhindert werden, zeigt die PreCISe-Studie.

Die randomisierte, doppelblinde Phase-III-Studie wurde in 80 Kliniken in 16 Ländern durchgeführt. In Deutschland nahm die Neurologische Klinik der Universität in Düsseldorf teil. Insgesamt 481 Patienten im Alter von 18 bis 45 Jahren mit einem unifokalen neurologischen Ereignis und mindestens zwei MS-typischen Läsionen im MRT wurden eingeschlossen. Die Läsionen mussten im T2-gewichteten Bild einen Durchmesser von mindestens 6 mm aufweisen.


Die Patienten erhielten im Verlauf von bis zu 36 Monaten entweder täglich Glatirameracetat in einer Dosierung von 20 mg (n=243) subkutan oder Placebo (n=238). Bei Konversion in eine klinisch sichere MS, dem primären Studienendpunkt, mussten die Patienten...

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