Kopfbälle legen Gehirn lahm

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Kopfbälle gelten als gefährlich. Jetzt ist es gelungen, die neuralen Läsionen sichtbar zu machen und mit kognitiven Defiziten zu korrelieren.

Für ihre Studie nutzten die Kollegen eine spezielle Form des MRT, die Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI). Diese misst die Bewegung von Wassermolekülen im Gewebe. Da Membranen diese Bewegung einschränken, kann man per DTI Nervenbahnen im Gehirn sichtbar machen.


Mit dieser Methode untersuchte das Team um Dr. Michael 
Lipton vom Albert Einstein College of Medicine in New York die Gehirne von 34 Amateurfußballern im mittleren Alter von 31 Jahren, die seit ihrer Kindheit fleißig gekickt hatten. Außerdem befragte man die Freizeitfußballer nach der Zahl der Kopfbälle pro Spiel und rechnete die Belastung für das Gehirn aufs Jahr hoch.

1000 Kopfbälle im Jahr entsprechen einer Gehirnerschütterung

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