Krebs-Vorsorge: Sind Tumormarker nutzlos?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Tumormarker schlägt Alarm, Krebs erkannt, durch Therapie geheilt – so sieht der Traum aus. Doch was leisten die Biomarker tatsächlich in der Onkologie?

Ein idealer Tumormarker wäre der, der sich nur bei Krebskranken und keinem Gesunden findet. Doch den gibt es nicht. Die Konzentrationen von Serum-Biomarkern wie PSA oder CA-125 überlappen sich bei Kranken und Gesunden. Dies beschwört die Gefahr herauf, dass man Gesunde bei erhöhten Werten unnötig beunruhigt, sie durch diagnostische Maßnahmen eventuell gefährdet und obendrein viel Geld „verheizt“.


Umgekehrt wiegen sich Malignomkranke mit Normalwerten in falscher Sicherheit. Professor Dr. Günther J. Wiedemann von der Oberschwabenklinik St. Elisabeth in Ravensburg skizziert die aktuelle Lage bezüglich beliebter, gängiger Tumormarker1.

• Prostataspezifisches Antigen


Immer wieder reden sich...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.