Kriterien für die Niedrigdosierung von NOAK manchmal nicht gegeben

Medizin und Markt Autor: Manuela Arand

Patienten mit Vorhofflimmern erhalten nicht immer die richtige Dosis bei der Schlaganfallprophylaxe mit NOAK. © iStock/TanyaJoy

Seit den NOAK erhalten immer mehr Patienten mit Vorhofflimmern eine orale Antikoagulation zur Schlaganfallprophylaxe. Allerdings nicht immer in der richtigen Dosis.

Heutzutage erhalten 80–90 % der Patienten mit Vorhofflimmern (VHF), die eine Indikation zur oralen Antikoagulation haben, auch eine. „Schon ganz bemerkenswert“, findet Privatdozent Dr. Carsten W. Israel von der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Nephrologie und Diabetologie im Evangelischen Klinikum Bethel, Bielefeld. „Es bleiben aber immer noch ca. 15 %, die gar nichts bekommen oder einen Plättchenhemmer – sprich: ASS 100, von dem wir wissen, dass er in dieser Situation nicht protektiv wirkt“, kritisierte der Kardiologe.

Hinzu kommt, dass 10–15 % der mit einem nicht-Vitamin-K-ant­agonistischen oralen Antikoagulans (NOAK) behandelten Patienten nicht die volle Dosis erhalten, wie aus...

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