Kryptogene Pneumopathie imitiert akute Infektionen

Autor: Friederike Klein

Aufgrund der häufig auftretenden grippeähnlichen Symptomen wird die COP nicht gleich erkannt. Aufgrund der häufig auftretenden grippeähnlichen Symptomen wird die COP nicht gleich erkannt. © Lin D, Geiser T. internistische praxis 2020; 62: 11-18; © Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG, Kulmbach

Trockener Husten, Dyspnoe, Fieber: Das schreit fast nach COVID-19 oder wenigstens der Grippe. Aber manchmal lässt sich gar keine rechte Ursache für die Symptome finden, das Ganze heißt dann kryptogen organisierende Pneumopathie.

Der Begriff der organisierenden Pneumopathie (OP) beruht auf einem histopathologischen Muster, das Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt wurde. Pathognomonisch ist im Verlauf die Bildung intraalveolärer polypoider, zwiebelschaliger Strukturen aus Granulationsgewebe mit inflam­matorischen Zellen, den sogenannten Masson-Körpern. Die Alveolarwände zeigen nur leichte Anzeichen einer Entzündung, die Lungenarchitektur bleibt zumindest im Akut- und Subakutstadium erhalten.

Etwa die Hälfte der Betroffenen leidet zunächst unter grippeähnlichen Symptomen (s. Tabelle). Häufig beginnen diese subakut über Wochen. Klinisch kann bei drei Viertel der Patienten ein Knisterrasseln bestehen, ein Viertel hat...

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