KV meldete 100 Ärzte dem Staatsanwalt

Autor: kol

Eine böse Überraschung für Vertragsärzte in Niedersachsen. Die KV teilte ihnen mit, dass sie wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bei der Staatsanwaltschaft angezeigt wurden.

Dr. Friedrich Methfessel ist erbost über die Art, die die KV gegenüber ihren Mitgliedern an den Tag legt. In einem Schreiben an ihn heißt es, er habe gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen, da er Substitutionsmittel aus der Praxis an einen Patienten mitgegeben hat. „Warum hat mich die KV als mein Interessenvertreter nicht vor so einer Anzeige um Stellungnahme gebeten?“, fragt der Hausarzt. Inzwischen weiß er, dass es sich im konkreten Fall um die Verordnung an einen Patienten handelte, den er nach entdecktem Beikonsum und nach Mitteilung an die KV umgehend vom Programm ausgeschlossen hatte.

KV entdeckte Fehler bei <forced-line-break />Take-home-Verordnungen

Die Drogensubstitution ist für...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.