KV und Hausärzteverband wollen bessere Hausarztverträge

Autor: REI

Das am 1.10. startende Hausarztmodell der KV Niedersachsen und der Ersatzkassen DAK, Hamburg-Münchener, Gmünder, HZK und KEH wird von vielen Hausärzten abgelehnt. KV und Hausärzteverband haben deshalb eine Kooperation vereinbart, wonach nun Verträge nach § 73b bzw. 140a SGB V abgestimmt „gemeinsam und parallel“ verhandelt werden sollen. Der Verband strebt so auch eine Nachbesserung des Vertrags von DAK & Co. an.

Es sollte ein stummer Protest werden, den die rund 70 Hausärzte im Landkreis Harburg vorbereitet hatten. Sie wollten ihre Plakate auf leeren Stühlen in der Stadthalle von Winsen (Luhe) platzieren, um bei einer KV-Info-Veranstaltung zum Ersatzkassen-Hausarztvertrag ihre Ablehnung zu demonstrieren. Doch aus dem „100%-Widerstand“ wurde nichts, da einige Kollegen den neuen Lotsen-Job annehmen. Also ließen sich die Protestler in eine Diskussion über Pro und Kontra verwickeln, berichtet Allgemeinarzt Folkert Grothusmann. „Wir bieten bereits eine hohe qualifizierte Versorgung mit Lotsenfunktion frei von vertraglichen Zwängen an“, sagt er für sich und seine Kollegen, warum soll das jetzt mit...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.