Laborwerte oft falsch übermittelt

Autor: rft

Blut abgenommen, viel zu hohe Werte gemessen, aber dem Patienten nichts gesagt – solche Fehler passieren immer wieder. Und sie können für den Doktor leicht ein juristisches Nachspiel haben.

In den USA sind Irrtümer bei der Diagnostik heute schon der häufigste Grund für Kunstfehlerklagen. Und der Arzt hat juristisch schlechte Karten, wenn er seinem Patienten einen pathologischen Laborwert nicht mitteilt oder die Information nicht dokumentiert.
Wie oft so ein Fehler passiert, überprüften Dr. Lawrence P. Casalino vom Weill Cornell Medical College in New York und seine Kollegen anhand der Krankenakten von 5434 Patienten im Alter zwischen 50 und 69 Jahren, die in 23 Allgemeinpraxen ganz unterschiedlicher Größe betreut wurden. Als mitteilungspflichtig galten dabei nur klinisch relevante Abweichungen vom Normwert.

Für alle Praxen zusammen ermittelten die Experten eine Fehlerrate von...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.