Länger leben ohne Nebenwirkungen

Autor: Fabian Seyfried

Mäuse kamen jetzt erstmals in den Genuss eines echten Jungbrunnens: Durch ein abgeschaltetes Gen lebten sie deutlich länger - ohne dass sie Krebs bekamen.

 

Forschern der Medizinischen Hochschule Hannover ist es gelungen, Mäusen durchschnittlich zehn Prozent mehr Lebenszeit zu schenken. In der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Genetics berichten die Wissenschaftler, dass sie dazu das Gen entfernten, welches den Bauplan für das Protein p21 enthält. p21 schaltet alternde Zellen ab. Nun suchen die Mediziner nach Substanzen, die dieses Protein auch beim Menschen hemmen.

Die menschliche Lebensspanne haben die Forscher jedoch zunächst nicht im Blick. Vielmehr geht es ihnen darum, schwere Organschäden abzuwenden. „Davon könnten zum Beispiel eines Tages Patienten mit Leberzirrhose profitieren“, erklärte Karl Lenhard Rudolph, Leiter der...

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