Langfristige Steroidtherapie geschickt ausschleichen

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Betroffene entwickeln Symptome, die an eine Nebennierenrindeninsuffizienz denken lassen – Schwäche, Müdigkeit, Übelkeit, Arthralgien © thinkstock

Eine langfris­tige Steroidtherapie schwächt häufig die Nebenniere. Abruptes Absetzen kann eine potenziell tödliche Addison-Krise heraufbeschwören. Wie schleicht man die Therapie gefahrlos aus?

Der Nutzen einer systemischen Steroidbehandlung steht bei einer Vielzahl von Erkrankungen – von der rheumatoiden Arthritis bis zum Morbus Crohn außer Frage. Allerdings kann die euphorisierende Wirkung der Steroide dazu führen, dass die Behandlung zu lange beibehalten wird, schreibt Dr. Vojtech Pavlicek, Abteilung für Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung am Kantonsspital Müns­terlingen.

Außerdem muss man unter der Therapie mit zahlreichen Langzeitnebenwirkungen rechnen, vor allem dem iatrogenen Cushing-Syndrom mit zentraler Adipositas, Hautatrophie, Muskelschwäche, Diabetes, Hypertonie und Katarakt. Deshalb sollte die Indikation immer wieder kritisch überprüft und die Dosis...

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