Langwirksame Beta-Agonisten nur mit Steroid verschreiben

Autor: ara

Langwirksame Beta-2-Agonisten (LABA) sollten in der Asthmatherapie so sparsam wie möglich eingesetzt werden und nur dann, wenn ein Patient unter einem inhalativen Steroid (ICS) keine gute Krankheitskontrolle erreicht. Als Monotherapie sind sie obsolet!

Das „LABA-Paradox“ nennt Professor Dr. J. Christian Virchow von der Universität Rostock die Tatsache, dass LABA zwar die besten Bronchodilatatoren sind, die in der Asthmatherapie zur Verfügung stehen, dass sie bei falscher Anwendung aber den Patienten gefährden können. Erste Hinweise, dass Beta-2-Mimetika ein potenzielles Risiko darstellen, stammen schon aus den 60er-Jahren, als britische Forscher feststellen mussten, dass die Sterblichkeit von Asthmatikern parallel zur Zahl der LABA-Verordnungen gestiegen war.

Interventionsstudien bestätigten die Bedenken, zuletzt SMART, die nach Rekrutierung von rund 26<nonbreaking-space />000 Patienten (statt der geplanten 60<nonbreaking-space />000)...

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